Posts

Tag für Tag

Straße um Straße zieht an mir vorbei Höre Menschen sprechen Verstehe kein Wort Sieh die Welt aus meinen Augen Hier ist alles grau und die Stille der Nacht macht dich taub Schreie verstummen Sich dagegen zu wehren Dazu fehlt die Kraft Es ist sinnlos Lass es passieren Lass die Dunkelheit Kontrolle über dich gewinnen Vielleicht ist es dann schneller vorbei Du kannst es nicht mehr ändern Gefangen in den kalten Händen dieser ausweglosen Situation Was ist passiert? Fragst du dich jeden Tag Du wirst lernen damit umzugehen Vergessen kannst du aber nie Und so zieht alles an dir vorbei  Bis diese Welt dir den letzten Atemzug stiehlt Ein letzter Blick in die Augen die dich immer verfolgt haben Ein letztes mal greifen dich die Hände Ein letztes Mal lässt dich dein gebrochener Geist eingestehen das... Der Atem stoppt  Die Gedanken verflüchtigen sich Du suchst nach halt doch bemerkst das du dir den Fall selbst ausgesucht hast

Kalter Brand

Kalter Blick Kaltes Herz Gedanken versuchen auszubrechen Knochen fangen an zu splittern Nicht mehr lange Sie werden den Schädel der sie festhält sprengen Ihr drang nach Freiheit zu groß Nicht aufzuhalten Es ist zu spät Ich schließ die Augen Augenlider beben Muskeln zucken Kälte erfüllt mich Sie lindert den Schmerz Brennender Schmerz Doch das Feuer lodert weiter Die Knochen verkohlen Die Fassade fällt in sich zusammen Ich öffne meine Augen Ich stehe vor Trümmern Unter den lodernden Knochen kämpfen die Gedanken Nun sind sie frei Versteck dich Bitte Bevor sie dich übernehmen

Niemand

Niemand will. Niemand kann. Niemand wird. Niemand will mir Hoffnung geben. Niemand kann mir Glauben schenken. Niemand wird mir ein Weg zeigen. Eingebung. Ein Geschenk. Einzigartig. Die Eingebung das Hoffnung nicht nur ein Glaube ist, ist ein einzigartiges Geschenk. Jeder will es dir schenken. Jeder weiß das er es dir nicht geben kann. Jeder wird es doch versuchen. Nur du kannst verhindern, das nicht jeder daran zerbricht. Und am Ende siehst du. Nur du willst, kannst, wirst zerbrechen.

Der Himmel

Wolken ziehen an mir vorbei. Vorbei an mir wie mein Leben. Leben ist nur noch das heben des Whisky Glasses. Alles dreht sich. Ich bin Still. Stille Wasser sind tief sagt man. Bitte ertrink nicht in mein Gedanken. Verfang dich nicht in meinen Gedanken. Befrei dich. Lass mich fallen. Sei wie alle. Geh.

Spiegel

Ich bin wie ein Spiegel. Ein Spiegel der durch die Stimmen in deinem Kopf die Realität verzerrt. Ich zeige nicht was ist sondern was du sehen willst. Ich zwinge dich. Schlag mich. Spiel mit den Scherben und oh bitte schneid dich. Blut fließt und unter den dickflüssigen Tropfen siehst du plötzlich was wirklich ist. Du bist schön aber schwach und ich bleibe der Spiegel und lach.

Morgen

Musik dröhnt in meinen Ohren in der tiefe der Nacht um Gedanken zu übertönen die Existenzen beenden können. Der Kreisel wird zum Strudel der dich in die ewige Dunkelheit zieht und die Gedanken kreisen immer schneller. Wasser füllt die Lunge. Der Strudel zieht mich runter. Vor den Augen wird es schwarz. Stille. Ich öffne die Augen. Ein neuer Kampf. Ein neuer Tag. Der selbe Vorsatz. Morgen geb ich auf.

Freiheit

Die Freiheit kann mir keiner nehmen Ein Gedanke den ich hatte Als ich in die mich blendende Laterne schaute Ihr Licht ließ die von Wasser benetzten Pflastersteine Funkeln Solch ein glanz wie du ihn in den Augen eines vertrauten Menschen siehst Um mich herum lag die Stadt in Tiefen schlaf Verwirrt drehte ich mich Kein Wesen schien noch wach zu sein Nach einem kurzen Moment der Ruhe in dem ich mich sammeln konnte richtete ich mein Blick wieder nach vorne und schritt langsam voran Der Horizont zum Greifen nah Doch war es nur meine beschränkte Sicht Wie mir die entgegenkommende U-Bahn laut deutlich zu verstehen gab Silhouetten steigen am Horizont empor Die Gestalten der Nacht folgen dem Licht in meine Richtung Sie schlafen nie Die Stadt ruht nicht Ihr Atem wird zu Kälte der Dunkelheit Verlockt sie mich mit grellen Lichtern Die Stille wird zur Stimme die uns ruft Sie wartet auf Menschen wie uns